Was Lyrik für mich bedeutet

Lyrik ist für mich innigster Ausdruck meiner selbst. Sie ist ein Spiegelbild, ein Gemälde der Gedanken. Durch Lyrik werden Gefühle sichtbar. Schonungslos, schön, magisch oder wahnhaft. Alles ist möglich.

 

"Bleib ich im Eishauch, der Glut ärgster Feind?

und peinig´ ich Äußeres, wenn Inneres weint?"

 

(Auszug aus "Kalter Hauch")

 

 

Durch Lyrik lassen sich Beobachtungen musisch umschreiben. Alltagsdinge oder Naturerlebnisse. Lyrik ist direkt oder nebulös, versöhnend oder verletzend. Lyrik baut Brücken oder Grenzen. Sie ist wütend oder schmerzhaft, aber auch wohltuend und liebevoll, laut oder leise. Sie kennt keine Konventionen. Lyrik ist köstlich, nicht endlich, anmaßend und schüchtern. Alles ist möglich.

 

Blutmond

 

Erhaben erhebt sich stolz das Massiv

Des Adlers Schwingen zerschneiden die Nacht

Dort unten wo vormals der Fluß verlief

Heulende Wölfe auf Treue bedacht.

 

Milchzeit entschwindet in eisiger Stille

Gleich einem Fanal wahnhaft erwacht

Der Hybris folgend, göttlicher Wille

Glutzeit bricht an, diese uralte Macht.

 

Blutrot das Firmament wappnet sich

Lautloser Schrei malt im Wind unbedacht

Herrscher des Himmels verneige dich

Ist Blutmondzeit in tiefblauer Nacht.

Die Elster

 

Geh ein Stück mit mir

zu dem Baum am blau plätschernden Bach

in der Frühlingssonne

trällert die Elster ihr Lied

auf dem Baum am blau plätschernden Bach

bin ich schillernder Liebe begegnet

und konnte sie doch nicht halten

gestohlen im Schatten

bei dem Baum am blau plätschernden Bach

bleibt der Schatten zurück.

 

 

 

 

Ich wurde schon mehrmals darauf angesprochen, wer denn die tanzende Frau auf den Bildern ist, die ich bei Facebook mit den Gedichten gepostet habe :-) Hm, ich hab keine Ahnung...;-) Hier seht ihr sie in Aktion: