Rezension „Nadja- Der Wächterin Erbe“ 

Hallo Bücherfreunde,

 

heute ist Tag 6 der Blogtour zu “Nadja – Der Wächterin Erbe“ von Steffi Krumbiegel. Ich möchte zunächst meine Eindrücke in einer kurzen Rezension zusammenfassen. Im Anschluss daran widme ich mich einem zentralem Thema des Buches, welches euch als Leser immer wieder begegnen wird:  Nämlich die Magie und die Rituale!

 

Das Buch:

 

Titel:                  Nadja – Der Wächterin Erbe

Autorin:             Steffi  Krumbiegel

Verlag:               tredition

Veröffentlicht:   14. Juni 2016

Hardcover:        280 Seiten

ISBN:                 978-3-7345-3466-9

Genre:                Fantasy/Urban Fantasy

 

Das Buchcover:

 

Das Cover des  Buches ist aufwendig gestaltet. Es zeigt im Hintergrund das Gesicht einer jungen hübschen Frau. Zentrales Objekt auf dem Cover ist ein von weißem und grünem Licht umgebenes vierblättriges Kleeblatt. Auf den ersten Blick lässt sich die Bedeutung oder die Rolle des Kleeblattes nicht

genau bestimmen, aber es lässt vermuten, dass es etwas mit Nadja zu tun hat und macht neugierig. Meiner Meinung nach passt das Cover sehr gut zum Genre „Fantasy“, weil es durch die Farbtöne, Schatten und die nur schemenhaft abgebildete Frau durchaus mystisch daherkommt.

 

 

Klappentext:

 

„Nadja wuchs seit ihrem dritten Lebensjahr in staatlicher Obhut auf. Nun ist sie erwachsen. Zu ihrem Geburtstag erfährt sie von ihrem Erbe. Sie soll von adliger Herkunft sein - eine Burg gehört auch dazu. Aber was steckt dahinter? Was geschah mit ihrer Familie? Nadja verweigert sich ihrem Glück und wird kurzerhand in ihr neues Leben entführt. In einem prächtigen Schloss bei Dresden erwacht sie. Sie erfährt von alter Magie, längst vergessenen Ritualen und sie erlebt ihre erste Liebe. Sie trifft auf Geister, Wesen aus vergangenen Zeiten. Wird sie das alles überstehen? Was befindet sich in ihrer Burg? Wer verursachte das Leid in ihrer Vergangenheit? Nadja ist eine Geschichte über alte Legenden, Begebenheiten und Geheimnissen. Lernt sie kennen, denn sie wird Euch verzaubern.

Kurzbeschreibung:

 

Das Leben Nadjas ist gekennzeichnet durch den Verlust ihrer Eltern, großen Enttäuschungen, Schmerz und Leid. Dies alles geht nicht spurlos an der intelligenten jungen Frau vorüber und sie schottet sich mehr und mehr ab. Ihr Leben ist fortan mehr ein Überleben. Eine für sie so überraschend wie schockierende Wendung erfährt sie an ihrem 21. Geburtstag. Die verschlossene und traumatisierte Nadja erfährt, dass sie die Erbin eines großen Geld- und Immobilienvermögens ist. Dazu kommt, dass sie über die wahren Begebenheiten im Zusammenhang mit dem Tod ihrer Eltern aufgeklärt wird und einem alten Adelsgeschlecht angehört. Zuerst völlig überfordert gelingt es Nadja zunehmend, sich mit dieser neuen Situation zu arrangieren. Sie schöpft Vertrauen zu den Menschen, die dadurch in ihr Leben treten und lernt sich zu öffnen und ihre Ängste zu überwinden. Aber sie lernt auch eine für sie völlig neue Welt kennen: Die Welt der Magie, der Wächter und Jäger und deren dämonischen Gegenspieler. Fortan ist nichts mehr wie es war. Die aus der Ich-Perspektive Nadjas erzählte Geschichte entwickelt sich zu einem fantastischen Abenteuer voller Geheimnisse und Riten, das durch kurzweilige Wendungen der Handlungsstränge ein spannendes Lesevergnügen bietet. 

 

 

Fazit:

 

Zugegeben, ich war anfangs skeptisch, da Fantasy so gar nicht mein Genre ist. Doch ich habe mich darauf eingelassen und ließ mich in diesem Fall gerne eines Besseren belehren. Die Mischung aus knallharter Realität, was das Schicksal der Protagonistin betrifft, mystischen Ritualen und Magie sowie der Tatsache, dass von der Autorin durch Schauplätze und Personen ein historisches Fundament gelegt wird, hat mich restlos überzeugt.

Aus diesem Grund vergebe ich an „Nadja – Der Wächterin Erbe“ völlig verdiente 5 Sterne!  

 

Magie und Rituale – Genauer hingeschaut!

 

Zu meinem Part bei der Blog-Tour gehört  auch, die Magie und Rituale näher zu beleuchten. Dazu ist es zunächst wichtig, die Konstellation in „Nadja – Der Wächterin Erbe“ anzuschauen. Nadja, die Protagonistin, hat es nach dem Antritt ihre Erbes im Grunde mit einer ganzen Gruppe von Antagonisten zu tun. Diese sind hauptsächlich, sieht man mal von den „menschlichen“ Nebenrollen im Roman ab, Dämonen. Nicht zu vergessenen gehören in diesem Zusammenhang auch die Flüche, welche auf den Menschen lasten, zu Nadjas „Gegenspieler“, mit denen sie zu kämpfen hat. Die Hauptakteure in der „Nadja-Mythologie“ sind Wächter und Jäger. Sie stellen sich gegen die Dämonen. Hier geht es im Grund also um „Gut“ gegen „Böse“. Den Wächtern, zu denen Nadja gehört, verfügen über die Gabe, Flüche zu brechen und Dämonen zu besiegen. Wächter sind die mächtigsten Akteure, allerdings sind sie auf die Unterstützung der Jäger angewiesen und umgekehrt.

 

Was macht die Magie aus?

 

Was mich als Lyriker ja sehr freut ist, dass man in „Nadja“  immer wieder auf Reime stösst J Dies hängt damit zusammen, dass Flüche in Gedichtform „sichtbar“ werden. Andererseits verfügen die Wächter über die Macht,  eben durch Reime diese Flüche zu brechen. Doch wie genau werden die Flüche überhaupt sichtbar? Nun, auch das können nur die Wächter, beispielsweise durch die Zugabe von Blut einer noch unberührten Jungfrau oder den Einsatz ihres individuellen Symboles aus der Pflanzenwelt (Stichwort Cover;-)).

 

Rituale:

 

Das Ritual der „Erwachung“ Nadjas ist für mich das Highlight-Ritual im Buch. Die Autorin greift hier eine Menge verschiedener „Mittel“ auf und umschreibt Nadjas endgültige Wandlung in eine mächtige Wächterin sehr detailliert. Nur drei Wächter können eine Erwachung einleiten. Sie fungieren als in diesem strikten Ritual in verschiedenen Rollen als Führer, Begleiter und Wächter. Natürlich kommen dabei auch jede Menge an „Zutaten“ hinzu, wie zum Beispiel Wächterblut, Kräuter, Weihwasser und die Symbol-Blume des zu Erwachenden. Wieso die Erwachung für Nadja sehr schmerzhaft ist, erfahrt ihr im Buch.

Schön finde ich, dass auch die christliche Lehre bei Ritualen eine Rolle spielt. Als Symbol für die Verbreitung  der Lehre Christi kommen auch Pusteblumen zum Einsatz – eine sehr schöne Metapher wie ich finde. Aus diesen und weiteren Zutaten werden Essenzen zur Bekämpfung der Dämonen „gebraut“.

 

Die Autorin entführt uns in die fantastische aber auch gefährliche Welt von Nadja und liefert eine Menge an magischen Momenten und geheimnisvollen Ritualen. Sie lässt uns daran teilhaben, uns Nadjas Ängste aber auch ihre Wächterkraft spüren. Für mich war es eine Reise ins unbekannte, in eine neue fremd Welt voller Gefahren aber auch Möglichkeiten – genau wie für Nadja.

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Zum Schluss gibt es noch ein Gewinnspiel, bei dem ihr alle teilnehmen könnt.

Dazu müsst ihr nur eine Frage beantworten:

Welche christliche Bedeutung wird der Pusteblume im Roman zugeschrieben?


Sendet die Antwort, mit vollständigen Namen und Adresse, an markus@zeitensprache.de und landet im Lostopf für:

1. Platz: 1x Hardcover + Goodies (mit Wunschwidmung)
2. Platz: 1x Softcover + Goodies (mit Wunschwidmung)
3. Platz: 1x Ebook + Goodies
4. Platz: 1x Tasse + Goodies
5. Platz: Goodies

Teilnahmebedingungen:

 

- Ein Alter von mindestens 18 Jahren (oder eindeutiges Einverständnis der Eltern)

- Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich

- Die Gewinner erklären sich durch die Teilnahme einverstanden, dass die Namen der Gewinner bekanntgegeben werden

- Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich

- Die Auslosung erfolgt per Zufall; Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

- Für den Verlust über den Postweg wird keine Haftung übernommen

- Das Gewinnspiel endet am 31.07.2016 um 23.59 Uhr

- Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird nicht von Facebook unterstützt.
 

Kommentare

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  • Tiffi2000 (Sonntag, 31. Juli 2016 18:03)

    Hallo,

    danke für den tollen Beitrag!
    Sie steht für die Verbreitung der Lehre Christi...

    LG

  • Jenny Siebentaler (Samstag, 30. Juli 2016 19:14)

    Hallöchen :-)
    Die Pusteblume steht für die Verbreitung aus der Lehre Christi :-)
    VLG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

  • Anni Oettershagen (Samstag, 30. Juli 2016 14:25)

    Hallo und danke für deinen Beitrag. Die Pusteblume steht als Symbol für die Verbreitung der Lehre Christi.
    LG
    Anni